Sitz-Ergonomie vor dem PC

  1. Eine optimale Grundhaltung ist, wenn Unter- und Oberarm sowie Unter- und Oberschenkel beim sitzen am Tisch jeweils einen 90°-Winkel bilden. Nur so behält die Wirbelsäule ihre natürliche S-Form. Die Füße sollten unbedingt bis an den Boden reichen – bei nicht höhenverstellbaren Stühlen also am besten einen Hocker organisieren.
  2. Wenn man eine Sitzfläche und Rückenlehne hat sollte man diese auch komplett ausnutzen! Vor allem das Becken sollte an der Rückenlehne anliegen, damit die Lendenwirbel best möglich gestützt werden.
  3. Wenn man einen Stuhl mit verstellbarer Rückenlehne hat, sollte man diese lose einstellen; Also so dass der Oberkörper bei Gegendruck wippen kann. Die Grundhaltung soll immer wieder variiert werden: Mal leicht nach vorne geneigt und auf die Unterarme gestützt, dann wieder etwas weiter nach hinten gelehnt. Durch die lose eingestellte Rücklehne wird der Oberkörper gestützt, ihm wird aber auch nicht jegliche Arbeit abgenommen – das stärkt die Muskeln und fördert die Durchblutung. Ab und zu mal aufstehen und ein paar Schritte gehen schadet dem Körper sicher auch nicht.
  4. Die Höhe des Monitors sollte stimmen. Stimmen heißt konkret: Die oberste Bildschirmzeile liegt leicht unter der Augenhöhe – so ist man gezwungen, den Nacken nicht zu weit nach vorne zu neigen. Ich habe mir meinen Pokerkoffer und ein dickes Buch unter den Bildschirm gelegt (mit 1,93 bin ich nicht grade der kleinste!).
  5. Ab und zu mal den Rücken ein wenig trainieren. Beim Volleyballtraining führen wir immer einige Rückenübungen durch, da diese Muskelpartien bei dem Sport sehr stark beansprucht werden. Eine gute Übung ist folgende: Mit dem Bauch auf den Boden oder einen Gymnastikball zu legen, und den Oberkörper mehrmals hintereinander langsam an heben. Viele Sportler haben das Problem, dass ihre Bauchmuskeln sehr viel stärker trainiert sind als ihre Rückenmuskeln – unbedingt Ausgleich schaffen, denn so werden der Oberkörper und die Schultern stark nach vorne gezogen!